Neurologische Erkrankungen

Die Neurologie ist die Lehre vom Nervensystem - bestehend aus Gehirn, Rückenmark und dem peripheren Nervensystem - sowie der Muskulatur des menschlichen Körpers und beschäftigt sich unter anderem mit Themen wie Schlaganfall, Aneurysma oder Trigeminus-Neuralgie.

Der Neurologe kennt alle Fehlbildungen, Krankheiten und Funktionsstörungen von Nervensystem und Muskulatur. Dazu gehören z.B. Migräne, Epilepsie,Multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit sowie chronische Schlaf- und Bewegungsstörungen.

Der Neurologe wurde in den verschiedenen Untersuchungstechniken, die für die Diagnose solcher Erkrankungen eingesetzt werden, besonders ausgebildet. Er kann z.B. Hirnströme messen oder Rückenmarksflüssigkeit entnehmen und untersuchen lassen.

Zur Behandlung ihrer Erkrankung verschreibt der Neurologe seinen Patienten Medikamente. Operative Eingriffe werden von seinem Kollegen, dem Neurochirurgen, durchgeführt.

Fünf faszinierende Fakten über unser Gehirn:

  • Das menschliche Gehirn entwickelt sich bis ins Alter von knapp 50 Jahren weiter
  • Im Wachzustand generiert das Gehirn genügend Strom, um eine kleine Glühbirne zum Leuchten zu bringen
  • Das Gehirn besteht zu 60% aus Fett
  • Die durch den Duft von Schokolade ausgelösten hirnströme haben eine entspannende Wirkung
  • Jedes Mal, wenn eine Erinnerung entsteht, werden neue Verknüpfungen im Gehirn gebildet

Fünf faszinierende Fakten über Migräne:

  • In der Schweiz leidet jede(r) fünfte an Migräne (über 1 Mio. Einwohner)
  • Migränebedingte Arbeitsausfälle kosten jährlich rund 300 Mio. CHF
  • Es gibt mindestens 4 Migräne-Gene
  • Stress, Alkohol, Schwankungen im Schlafrhythmus und der weiblichen Hormone im Zyklus können Migräneattacken auslösen
  • 60% der Patienten haben spezielle Attackenvorläufer wie Heisshunger, gähnen oder Stimmungsschwankungen