In-vitro-Fertilisation – Künstliche Befruchtung in der Schweiz

Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) findet die Befruchtung der Eizelle nicht im Körper der Frau statt, sondern "künstlich" im Labor. Die Behandlung erstreckt in der Regel über mehrere Phasen.

Die Ärzte und medizinischen Experten von Hirslanden verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Durchführung von IVF-Behandlungen und sind speziell geschult im Umgang mit den unterschiedlichen kulturellen Anforderungen und Erwartungen internationaler Patienten.

Wann wird eine In-vitro-Fertilisation durchgeführt?

Wenn schwerwiegende Faktoren vorliegen oder trotz mehrfacher Anwendung einfacherer Behandlungsmethoden keine Schwangerschaft erzielt wird, kann die Eizelle unter streng kontrollierten Laborbedingungen künstlich befruchtet werden (In-vitro-Fertilisation, kurz IVF).

Unsere Spezialisten von Hirslanden International beraten Sie gerne zum Thema In-vitro- und ICIS-Behandlung in der Schweiz.

Ablauf der In-vitro-Fertilisation

Eine IVF-Behandlung besteht aus zwei Phasen:

Phase 1: Hormonbehandlung

Um möglichst viele Eizellen gleichzeitig gewinnen zu können, werden die Eierstöcke mit Hormonen stimuliert. Der Arzt überwacht mit zwei bis drei Ultraschall-Untersuchungen die Grösse und Reife der Eibläschen im Eierstock. Sobald die Eizellen reif, d.h. befruchtungsfähig erscheinen, wird der Eisprung durch Injektion eines weiteren Hormons ausgelöst.

Phase 2: Entnahme der Eizelle und Befruchtung im Labor

Die befruchtungsfähigen Eizellen werden 36 Stunden später mit Hilfe einer langen, feinen Nadel in einem Eingriff wahlweise unter kurzer Vollnarkose entnommen.

Am selben Tag wird die Samenflüssigkeit des Partners im Labor aufbereitet, mit den Eizellen zusammengebracht und in einem Brutkasten weiter kultiviert. Wenn die Befruchtung einer oder mehrerer Eizellen erfolgreich verlief und diese sich im Verlauf der nächsten Tage zu Embryonen weiterentwickelt haben, transferiert der Arzt den zwei Tage alten Embryo mit Hilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutterhöhle der Frau.

Zwei Wochen nach Eizellenentnahme steht das Resultat fest. Anhand der Blutwerte wird ersichtlich, ob der weibliche Körper die Schwangerschaft angenommen hat.

Wann wird eine ICSI-Behandlung angeraten?

Ist die Spermienqualität des Mannes vermindert oder es liegt nur eine eingeschränkte Anzahl und Beweglichkeit der Spermien vor, kann eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) durchgeführt werden.

Mehr zu Erfolgschancen und Risiken einer In-vitro- oder ICIS-Behandlung erfahren Sie in der Übersicht zum Thema Kinderwunsch.